Zahnimplantate – was beachten beim Zahnersatz?
Dienstag, 16. Juni 2009
Eine Zahnlücke ist nicht nur unästhetisch anzusehen, sondern sie behindert auch die Kaufunktion. Ein Ersatz für den fehlenden Zahn muss geschaffen werden, was aber ist sinnvoller, eine Brücke oder ein Zahnimplantat? Ein Implantat ist eine Schraube, die meistens aus Titan besteht. Sie wird vom Zahnarzt oder Zahnchirurgen durch einen chirurgischen Eingriff im Kieferknochen verankert. Dort dient sie als Stützpfeiler, auf dem der Zahnersatz befestigt wird. Damit können eine Zahnlücke aufgefüllt oder auch mehrere fehlende Zähne ersetzt werden.
Ob ein Implantat eingesetzt werden kann, muss der Zahnarzt oder Kieferorthopäde entscheiden. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der Patient darf nicht an Wundheilungsstörungen oder Zahnbetterkrankungen leiden und der Kieferknochen muss ausreichend vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, muss vor Einsetzen eines Implantates ein Knochenaufbau gemacht werden. Entzündungen im Kiefer können zum Abbau des Knoches führen, dadurch kann zu einem Verlust des Implantes kommen.
Um eine Brücke einsetzen zu können, müssen die Nachbarzähne der Zahnlücke abgeschliffen werden. Sind dies noch gesunde Zähne und sind die notwendigen Voraussetzungen im Kiefer erfüllt, wird der Zahnarzt meistens zu einem Implantat raten. Wichtig vor der Entscheidung, ob eine Brücke, herausnehmbare Prothese oder ein Implantat eingesetzt werden, ist eine umfassende Beratung bei einem Fachmann. Nur so kann eine optimale Lösung gefunden werden.
Thema: Gesundheit

