Hoher Blutdruck muss behandelt werden
Sonntag, 19. Juni 2011
Ein zu hoher Blutdruck führt – wenn er unentdeckt oder unbehandelt bleibt – im Laufe der Zeit zu schweren Folgekrankheiten. Durch den überhöhten Druck entwickeln sich arteriosklerotische Gefäßveränderungen, die das Herz und das Gehirn schädigen können. Es kann dadurch zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen.
Auch die Nieren können durch einen zu hohen Blutdruck in Mitleidenschaft gezogen werden, in schlimmen Fällen kann ein unbehandelter Bluthochdruck zu Nierenversagen führen.
Diese schwerwiegenden Folgeerkrankung des Bluthochdrucks können verhindert werden, wenn man regelmäßig seinen Blutdruck misst. Sind die Blutdruckwerte dauernd zu hoch, dies ist bei einem Wert von 160 zu 95 mm Hg der Fall, spricht man von Bluthochdruck. Liegen die Werte kontinuierlich zwischen 140 mm Hg und 160 mm Hg, so befindet sich der Blutdruck in einem Grenzwert zum Hochdruck und muss regelmäßig beobachtet werden.
Blutdruckwerte weisen im Tagesverlauf natürliche Schwankungen auf. Körperliche und seelische Faktoren können den Blutdruck stark beeinflussen. Raucher, Übergewichtige und Menschen, die regelmäßig Stresssituationen ausgesetzt sind, neigen vermehrt zu einem Bluthochdruck. Wird das Rauchen eingestellt, Übergewicht abgebaut und Stress vermieden, kann der Blutdruck von alleine wieder Normalwerte erreichen.
Zur Selbstkontrolle des Blutdruckes eignen sich Blutdruckmessgeräte für den Oberarm oder das Handgelenk. Sie messen den Blutdruck und die Pulsfrequenz elektronisch, es ist kein mühsames Aufpumpen mehr erforderlich. Sind die Blutdruckwerte regelmäßig über oder unter dem Normalbereich, muss ein Arzt konsultiert werden.
Thema: Gesundheit

