Bei Glasnagelfeilen auf Qualität setzen!

Montag, 15. Juni 2009

Tests mit billigen Glasnagelfeilen aus China haben ergeben, dass die rauhe Oberfläche der Glasnagelfeilen dadurch erreicht wird, dass Glassplitter oder Sandkörner aufgebracht werden. Feilt man sich mit diesen billigen Glasnagelfeilen die Nägel, können mikroskopisch kleine Glassplitterchen oder Sandkörnchen von der Glasnagelfeile abgerieben werden. Diese Teilchen können zu Verletzungen führen, weil sie in die Haut um den Nagel eindringen und sich dort sogar ablagern können.

Eine billige Glasnagelfeile erkennt man recht einfach. Wenn man mit dem Finger leicht über die Oberfläche der Glasnagelfeile fährt, fühlt sie sich ungleichmäßig und rauh an. Hält man diese billigen, fast ausschließlich in China produzierten Glasnagelfeilen gegen das Licht, kann man deutlich erkennen, dass die aufgebrachten Glassplitterchen glitzern.

Bei Glasnagelfeilen gibt es enorme Qualitätsunterschiede. Deutsche Hersteller legen meist noch Wert auf einen guten Qualitätsstandard ihrer Produkte, dafür muss der Verbraucher einen höheren Preis in Kauf nehmen. Bei den höherpreisigen Glasnagelfeilen ist die Schleiffläche ein Teil der gesamten Feile. Hier wird die Schleiffläche in die Glasnagelfeile geätzt. Ein Abrieb und damit Verletzungen der Haut sind damit unmöglich, weil die Schleiffläche ein Teil des Glaskörpers ist.

Es lohnt sich also durchaus, etwas mehr Geld für eine gute Glasnagelfeile auszugeben, um Schäden an der Haut und dem Nagel zu vermeiden.

Thema: Gesundheit