Kopfläuse – wie man vorbeugen kann

Montag, 15. Juni 2009

Kopfläuse sind eine immer wiederkehrende Plage. Die Ursachen sind enger Kontakt zu anderen Menschen, zum Beispiel Kinder im Kindergarten, in der Schule oder auf Sport- und Spielplätzen. Die Rückkehr eines Kindes von einem Klassenausflug kann der Anfang einer Läuseplage in der eigenen Familie sein.

Die Übertragung der Kopfläuse erfolgt von Mensch zu Mensch, die Läuse wandern von einem Kopf zum nächsten oder können durch das Austauschen von Kleidungsstücken wie zum Beispiel Mützen übertragen werden. Deshalb sollten Kopfbedeckungen, Haarbürsten und Kämme niemals unter den Kindern ausgetauscht werden. Auch in einem Schal können Kopfläuse hausen, deshalb sollten Eltern ihre Kinder dazu anhalten, niemals ungewaschene Kleidungsstücke von anderen Kindern zu tragen.

Eltern sollten die Köpfe ihrer Kinder regelmäßig kontrollieren und nach Nissen absuchen. Die Nissen sind die ovalförmigen Eier der Kopfläuse, sie sind nur etwa 0,3 bis 0,8 mm gross, deshalb muss man genau hinsehen, um sie zu entdecken. Die Farbe der Nissen ist anfänglich weiss, wenn sie älter sind sehen sie gelblich bis braun-gelb aus. Besonders wenn das Kind sich kratzt und über Juckreiz klagt, sind ständige Kontrollen unbedingt notwendig.

Durch das Klebesekret, das an den Nissen haftet, kleben sie regelrecht an der Kopfhaut fest. Eine einfache Haarwäsche kann deshalb nichts gegen die Nissen ausrichten, aber der spezielle Nissenkamm kann helfen, sie auszukämmen. Nur ein Spezialmittel gegen Kopfläuse kann die Nissen und Läuse nachhaltig entfernen. Auch häufiges Waschen und Kämmen der Haare kann einen Befall mit Kopfläusen nicht verhindern, es gibt jedoch Läuse Shampoos mit Weidenrindenextrakt, die speziell zur vorbeugenden Anwendung gegen Kopfläuse geeignet sind.

Thema: Gesundheit