Ein Brautstrauß zur Hochzeit
Montag, 15. Juni 2009
Er ist ein wichtiger Bestandteil jeder Hochzeit: Der Brautstrauß. Da er das äußere Erscheinungsbild der Braut optisch abrundet, sollte der Hochzeitsstrauß in Farbe und Form auf jeden Fall zum Brautkleid und natürlich auch zum Hochzeitsanzug des Bräutigams passen.
Traditionell sucht der Bräutigam die Hochzeitsblumen aus, allerdings haben sich diese Regeln in der heutigen Zeit sehr gelockert. Möchte sich jedoch die Braut ganz klassisch am Tag der Hochzeit von ihrem Bräutigam überraschen lassen, kann sie ihm die Wünsche für das Brautbukett dennoch vorher anvertrauen.
Oftmals begleitet die Mutter der Braut den Bräutigam zum Floristen, um gemeinsam mit ihm den Blumenschmuck und den Brautstrauß auszuwählen. Sehr harmonisch wirkt es, wenn die Blumendekoration für die Hochzeit ein einheitliches Bild ergibt. Zu den Blumen für die Hochzeit gehören der Hochzeitsstrauß, der Blumenschmuck für die Kirche, die Blumendekoration für die Hochzeitsfeier und natürlich der Autoschmuck.
Außer dem Schmuck der Braut hat der Hochzeitsstrauß noch eine besondere Bedeutung. Am Ende der Hochzeitsfeierlichkeiten wird der Brautstrauß traditionell von der Braut rückwärts über die Schulter geworfen. Zuvor stellen sich die unverheirateten Frauen auf, denn wer den Brautstrauß fängt, schreitet laut der Prophezeiung als nächste Braut zum Traualtar.
Da viele Bräute ihren Brautstrauß als Erinnerung aufbewahren möchten, hat es sich in jüngster Vergangenheit durchgesetzt, zwei Hochzeitssträuße beim Floristen zu bestellen. So kann die Braut ihren Brautstrauß als Andenken an die Hochzeit aufbewahren und die Tradition des Brautstrauß-Werfens kann dennoch fortgesetzt werden.
Thema: Hochzeit

