Hilfe bei Herzerkrankungen

Dienstag, 16. Juni 2009 | 

Ein gesundes Herz schlägt etwa 60- bis 100-mal in der Minute. Für diese Arbeit benötigt das Herz genügend Energie. Diese Energie bekommt das Herz aus der Nahrung, die so umgewandelt wird, dass unser Herz sie verwerten kann. Damit der Motor unseres Herz- und Kreislaufsystemes richtig arbeiten kann müssen bestimmte Nähr- und Mineralstoffe in ausreichende Menge zur Verfügung stehen, sonst kann es zu Herzerkrankungen kommen. Diese Herzerkrankungen können sich auch als Herzrhythmusstörungen äußern. Die Herzrhythmusstörungen empfinden die Patienten als ein Stolpern des Herzens, dieses Stolpern kann auch die Folge von Gefäßveränderungen sein.

Um richtig arbeiten zu können benötigt unser Herzmuskel die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Calcium und Natrium in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Mineralstoffe können das elektrische Potential der Herzmuskelzellen stabilisieren, stehen sie nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, entstehen Herzerkrankungen.

Homocystein ist ein Abbauprodukt unseres Stoffwechsels. Lagert sich Homocystein in den Gefäßen ab, kann es zu Gefäßveränderungen kommen, die dann zu Herzerkrankungen führen können. Erhöhte Blutfettwerte, Stress, Alkohol und das Rauchen können die Ablagerungen in den Gefäßen erhöhen und Herzerkrankungen auslösen.

Bei Herzerkrankungen ist es besonders wichtig, dass dem Herz die Vitamine Folsäure, Niacin, Vitamin B12 und das Vitaminoid Coenzym Q10 zur Verfügung stehen. Damit kann ein erhöhter Homocysteinspiegel abgebaut werden und das Herz gewinnt neue Energie. Herzerkrankungen, die sich in Herzrhytmusstörungen äußern, können durch die ausgewogene Gabe mit den Mineralstoffen Magnesium, Kalium, Natrium und Calcium behandelt werden.

Doch nur mit gesunder Ernährung und Nahrungsergänzung können bestehende Herzerkrankungen meist nicht therapiert werden, daher sollte einer Selbstbehandlung immer der Gang zum Hausarzt und zum Herzspezialisten, dem Kardiologen vorgezogen werden.

Thema: Gesundheit