Der Saphir – harter Edelstein der Korund-Gruppe

Dienstag, 16. Juni 2009 | 

Als Rubin bezeichnet man alle roten Edelsteine der Korund-Gruppe, doch alle anderen Farben des Korunds  werden heute als Saphir bezeichnet. Früher kannte man unter dem Namen Saphir nur den blauen Saphir, alle anderen farbigen Saphire wurden mit teilweise irreführenden Namen belegt. Heute rechnet man alle farbigen, aber nicht roten Korunde zu den Saphiren. Sie haben zum Beispiel die Namen blauer Saphir, grüner Saphir und gelber Saphir. Der begehrte gelborange Saphir wird als Padparadscha Saphir bezeichnet, dies heißt so viel wie “König der Morgenröte”. Der weiße oder farblose Saphir wird aus Kostengründen gerne als Diamentenersatz verwendet.

Der blaue Saphir ist der beliebteste Saphir, ein leuchtendes Kornblumenblau wird als Farbe am meisten geschätzt. Die blaue Farbe entsteht durch den Gehalt von Eisen und Titan. Eine Besonderheit ist der Sternsaphir. Hier reflektieren kleine Titannadeln das Licht so, dass beim Cabochon-Schliff ein sechsstrahliger Stern auf der Oberfläche des Saphirs zu sehen ist. Der größte geschliffene blaue Sternsaphir ist der ”Stern von Indien“, er hat 536 Karat und befindet sich im American Museum of Natural History in New York.

Der Saphir und auch der begehrte Sternsaphir werden oft als Synthesen hergestellt. Auch Saphir-Dubletten sind auf dem Markt und wirken täuschend echt. Hier werden zwei verschiedene Schichten, zum Beispiel echte Saphire, synthetisch hergestellte Saphire oder Glas aufeinander geklebt.

Ob echte Saphire oder synthetischer Saphirschmuck - für jeden Geldbeutel gibt es wunderschöne Schmuckstücke mit Saphiren.

Thema: Edelsteine