Der Diamant ist der härteste Edelstein

Montag, 15. Juni 2009 | 

Der Diamant ist der härteste Edelstein und auch das Härteste, was es auf der Welt gibt. Aus diesem Grund wird ein Diamant als unvergänglich und als König der Edelsteine bezeichnet. Ein Diamant kann man nur mit einem anderen Diamanten schleifen, schon seit dem Altertum wird er für Schmuckstücke verwendet.

Der Diamant kommt in verschieden natürlichen Farben vor. Die wohl bekannteste Farbe ist farblos, auch als weiß bezeichnet, aber er kann auch gelb, blau, rötlich und sogar grün oder schwarz getönt sein. Es werden weltweit Diamanten gefunden, jedoch liegen die wichtigsten Diamantenminen in Südafrika, Australien, Rußland und in China.

Der Diamant gilt auch heute noch als Wertanlage. Die Qualitätsbewertung geschliffener Diamanten richtet sich nach dem Gewicht in Karat (1 Karat sind 0,200 Gramm), dies wird auch als carat weight bezeichnet, der Reinheit (clarity), der Farbe (colour) und dem Schliff (cut). Die vier “C´s” eines Diamanten bestimmen somit seine Qualität. Um das Feuer eines Diamanten richtig zur Geltung zu bringen, wird ein qualitativ guter Diamant im Brillant-Schliff geschliffen. Dieser Brillant-Schliff hat in der Regel 57 Facetten und eventuell eine Kalette (Spitze), mittlerweile gibt es allerdings Brilliant Schlifftechniken mit über 140 Facetten (Princess-144-Schliff mit 146 Facetten).

Der größte geschliffene Diamant ist der Cullinan I, er wird auch  als Stern von Afrika bezeichnet. Er wiegt über 530 Karat und wurde aus dem größten, je gefundenen Rohdiamanten mit einem Gewicht von 3106 Karat heraus geschliffen. Der Cullinan I schmückt das Zepter der englischen Königsinsignien und wird im Londoner Tower aufbewahrt.

Der Diamant kann durch Bestrahlung in seiner Farbe verändert werden. Es gibt unzählige künstliche Diamanten, die unter anderem als Zirkonia bezeichnet werden.

Thema: Edelsteine