Der Opal – schillernder Edelstein mit mystischem Feuer

Dienstag, 24. November 2009

Das Farbspiel der Opale zieht die Blicke magisch auf sich. Jeder kennt den Begriff “Opalisieren”, damit wird das Schillern in den unterschiedlichsten Farben des Opals gemeint. Der Opal wird in drei Gruppen eingeteilt. Der gemeine Opal, der Feueropal und der Edelopal gehören zur Opal-Gruppe. Alle drei Opal-Arten haben ihre Besonderheiten. Der gemeine Opal ist undurchsichtig und zeigt kein außergewöhnliches Farbspiel. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist der Milchopal. Er ist milchig weißlich und hat gelegentlich einen rötlichen Schimmer.

Der Feueropal ist oft milchig, nur die besten Qualitäten sind durchsichtig. Seinen Namen hat er von seiner feuerroten Farbe, die ein kräftiges Orangerot ist. Der Feueropal hat kein Opalisieren und die qualitätiv guten Steine werden facettiert, damit ihr Feuer richtig zur Geltung kommt. Der beliebteste Opal ist der Edelopal. Er hat das begehrte Opalisieren, das durch Einschlüsse des Minerals Cristobalit in einer Kieselgelmasse zu Stande kommt. Von den Edelopalen gibt es verschiedene Varianten:

Der weiße Opal hat eine weiße oder helle Grundfarbe. Er hat ein buntes Farbenspiel, das bei Lichteinfall zu wechseln scheint.

Der schwarze Opal hat selten eine schwarze Grundfarbe. In der Regel ist seine Grundfarbe dunkelblau, dunkelgrün, dunkelgrau oder auch grauschwarz. Auf dem dunklen Untergrund kommen die Farben und das Opalisieren besonders gut zur Geltung.

Einer der teuersten und begehrtesten Opale ist der Harlekin Opal. Dieser Edelopal kann sogar durchsichtig sein. Sein enormes Farbspiel macht ihn so begehrenswert. Der Crystal Opal hat einen glasig und farblos wirkenden Untergrund, der wenige rote Reflexe zeigt. Der Boulder Opal hat meistens einen dunklen Untergrund und ein schönes Farbspiel.

Opale sind recht weich und brüchig. Sie sind schwer zu bearbeiten und zu fassen. Opale sind empfindlich gegenüber von Reinigungsmitteln, Parfum und Kosmetika. Ein Opal kann austrocknen und damit sein Farbspiel einbüßen. Es ist sinnvoll einen Opal gelegentlich ins Wasser zu legen.

Thema: Edelsteine 

Sonnenschutzmittel können vor Hautkrebs schützen

Dienstag, 11. August 2009

Ohne die Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Doch die Sonnenstrahlen können auch schädlich für uns sein. Übermäßiges Sonnenbaden ohne entsprechenden Sonnenschutz kann die Haut frühzeitig altern lassen und die Faltenbildung fördern. Jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko, an [Hautkrebs->krebserkrankungen] zu erkranken. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass beim Sonnenbaden ein Sonnenschutzmittel verwendet wird. Die Anzahl der angebotenen Sonnenschutzmittel ist fast unüberschaubar. Die Wahl des richtigen Sonnenschutzmittels hängt entscheident von Ihrem Hauttyp ab:

Hauttyp 1: Dieser Hauttyp hat sehr helle Haut, Sommersprossen, blonde oder rote Haare, blaue oder grüne Augen. Diese empfindliche Haut kann sich ohne Sonnenschutzmittel nur 5 – 10 Minuten selbst schützen, dies nennt man die Eigenschutzdauer der Haut.

Hauttyp 2: Dieser Hauttyp hat helle Haut, blonde Haare, grüne oder blaue Augen. Diese Haut hat eine Eigenschutzdauer von 10 – 20 Minuten.

Hauttyp 3: Die Haut ist bei diesem Hauttyp ist leicht getönt, die Haare sind dunkel und die Augen sind braun. Die Eigenschutzdauer beträgt hier ohne Sonnenschutzmittel 20 – 30 Minuten.

Hauttyp 4: Die Haut ist dunkel getönt, die Haare sind dunkelbraun oder schwarz und die Augen sind braun. Ohne Sonnenschutzmittel beträgt die Eigenschutzdauer dieser unempfindlichen Haut etwa 40 Minuten.

Sie sollten je nach Ihrem Hauttyp ein entsprechendes Sonnenschutzmittel wählen. Je empfindlicher Ihre Haut ist, umso höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Besonders [Kinder->kinder-sonnencreme] benötigen ein entsprechendes Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor, denn die Haut verzeiht keinen einzigen Sonnenbrand. Die Haut sollte mindestens 20 Minuten vor dem Sonnenbaden mit dem geeigneten Sonnenschutzmittel eingecremt und regelmäßig nachgecremt werden. Nach dem Sonnenbad kann man die Haut mit geeigneten Apres-Sun Produkten pflegen, wer natürliche Wirkstoffe vorzieht, kann zu [Aloe-Vera->aloe-vera-produkte] Produkten greifen.

Thema: Gesundheit 

Der Rubin – Roter Edelstein aus der Korund-Gruppe

Dienstag, 16. Juni 2009

Wegen seiner roten Farbe (lat. “rubens”) hat der Rubin seinen Namen bekommen. Es gibt zwei Farbvarianten des Korundes, der rote Rubin und der blaue Saphir, die für die Schmuckherstellung verwendet werden. Der Rubin ist nach dem Diamant der zweithärteste Edelstein. Er hat die Mohshärte 9 (der Diamant hat 10). Der Rubin gehört zu den teuersten Edelsteinen.

Der Rubin Rohstein macht auf seinen Betrachter einen fettigen und stumpfen Eindruck. Wird dieser Edelstein dann aber geschliffen, zeigt er ein Feuer und Funkeln fast wie ein Diamant. Die begehrteste Farbe eines Rubins ist die so genannte Taubenblutfarbe. Dies ist ein kräftiges reines Rot mit einem leichten Stich ins Bläuliche. Die Substanz, die dem Rubin die Farbe gibt ist Chrom. Nur wenige wirklich gute Rubine sind klar, die meisten haben Einschlüsse, die jedoch als Echtheitsnachweis dienen, denn der Rubin wird sehr oft synthetisch hergestellt.

Um qualitativ schlechte Rubine aufzuwerten, wird der Rubin gebrannt oder auch nachgefärbt, damit die Farbintensität verbessert wird. Nachgefärbte Rubine können später beim Tragen auf die Haut der Trägerin abfärben, sie hinterlassen dann einen rosa Fleck.

Der größte schleifwürdige Rubin, der je gefunden wurde, wog etwa 400 Karat. Er wurde in drei Teile geteilt. Einer der berühmtesten Rubine ist der Edward-Rubin mit einem Gewicht von 167 Karat. Viele Rubine, die auch in Kronjuwelen eingesetzt wurden, entpuppten sich bei späteren Untersuchungen als rote Spinelle.

Thema: Edelsteine 

Der Smaragd – grüner Edelstein aus der Beryll-Gruppe

Dienstag, 16. Juni 2009

Nicht alle Berylle können als Edelsteine genutzt werden. Einer der schönsten und geheimnisvoll wirkenden Edelsteine der Beryll-Gruppe ist der Smaragd. Schon die Königin Cleopatra besaß Smaragd-Minen, in denen sie von ihren Sklaven Smaragde von unermeßlichem Wert abbauen ließ.

Die grüne Farbe erhält der Smaragd vom Metall Chrom, sein Name kommt aus dem Griechischen (smaragdos) und bedeutet “grüner Stein”. Sein Grün ist so einzigartig, dass danach eine eigenständige Farbe, das Smaragdgrün, benannt wurde. Die Qualität eines Smaragdes erkennt man an seiner intensiven grünen Farbe und an seiner Durchsichtigkeit, die nur bei den allerbesten Smaragden vorhanden ist. Meist ist der Smaragd durch Einschlüsse getrübt, dies ist ein Zeichen seiner Echtheit, denn der Smaragd wird oft synthetisch hergestellt und es gibt viele Fälschungen auf dem Edelsteinmarkt. Eine wichtige Hilfe, um echte Smaragde von Synthesen zu unterscheiden ist eine Lampe mit kurzwelligem UV-Licht. Natürliche Smaragde lassen das UV-Licht nicht durch, synthetische Smaragde sind dagegen für kurzwelliges UV-Licht durchlässig.

Der Smaragd hat die Mohshärte 7,5 bis 8. Das bedeutet bei einer Skala von 1 (Talk) bis 10 (Diamant), dass der Smaragd zu den harten Edelsteinen gehört. Die schönsten Smaragde werden heute in Kolumbien gefunden, bereits die Inkas haben in den Minen von Muzo Smaragde gefördert. In der Wiener Schatzkammer existiert ein 12 cm hoher Salbenkrug. Er wurde aus einem einzigen Smaragd geschnitten und hat ein Gewicht von 2205 Karat.

Smaragdschmuck fasziniert durch die Intensität der Farbe und Colliers oder Ohrringe mit Smaragden bringen das Gesicht jeder Frau besonders gut zur Geltung. Smaragdringe sind ebenfalls sehr beliebt, oft werden Sie von kleinen Diamanten charmant umrahmt.

Thema: Edelsteine 

Der Saphir – harter Edelstein der Korund-Gruppe

Dienstag, 16. Juni 2009

Als Rubin bezeichnet man alle roten Edelsteine der Korund-Gruppe, doch alle anderen Farben des Korunds  werden heute als Saphir bezeichnet. Früher kannte man unter dem Namen Saphir nur den blauen Saphir, alle anderen farbigen Saphire wurden mit teilweise irreführenden Namen belegt. Heute rechnet man alle farbigen, aber nicht roten Korunde zu den Saphiren. Sie haben zum Beispiel die Namen blauer Saphir, grüner Saphir und gelber Saphir. Der begehrte gelborange Saphir wird als Padparadscha Saphir bezeichnet, dies heißt so viel wie “König der Morgenröte”. Der weiße oder farblose Saphir wird aus Kostengründen gerne als Diamentenersatz verwendet.

Der blaue Saphir ist der beliebteste Saphir, ein leuchtendes Kornblumenblau wird als Farbe am meisten geschätzt. Die blaue Farbe entsteht durch den Gehalt von Eisen und Titan. Eine Besonderheit ist der Sternsaphir. Hier reflektieren kleine Titannadeln das Licht so, dass beim Cabochon-Schliff ein sechsstrahliger Stern auf der Oberfläche des Saphirs zu sehen ist. Der größte geschliffene blaue Sternsaphir ist der ”Stern von Indien“, er hat 536 Karat und befindet sich im American Museum of Natural History in New York.

Der Saphir und auch der begehrte Sternsaphir werden oft als Synthesen hergestellt. Auch Saphir-Dubletten sind auf dem Markt und wirken täuschend echt. Hier werden zwei verschiedene Schichten, zum Beispiel echte Saphire, synthetisch hergestellte Saphire oder Glas aufeinander geklebt.

Ob echte Saphire oder synthetischer Saphirschmuck - für jeden Geldbeutel gibt es wunderschöne Schmuckstücke mit Saphiren.

Thema: Edelsteine 

Der Aquamarin – wasserblaue Varietät der Beryll-Gruppe

Dienstag, 16. Juni 2009

Schon der Name Aquamarin sagt viel über den Stein aus, er bedeutet “Wasser des Meeres” und so sieht dieser Edelstein auch aus. Sein helles Blau erinnert an die Farbe des Meeres, doch nicht alle Aquamarine haben diese Farbe von der Natur erhalten, sondern bei vielen Aquamarinen wurde durch Erhitzen des Edelsteines nachgeholfen. Auch durch Gamma- und Neutronenbestrahlung wird die Farbe der Aquamarine künstlich verbessert. Allerdings ist diese Farbe meist nicht beständig, sie verblasst im Laufe der Zeit.

In der brasilianischen Mine “Santa Maria” in Ceará werden besonders feine Aquamarine gefördert. Sie tragen deshalb auch den Namen Santa Maria Aquamarin. Die bedeutendsten Minen sind überall in Brasilien verteilt, dort werden auch die schönsten Aquamarine der Welt gefunden.

Als Maxix-Aquamarin bezeichnet man einen tiefblauen Aquamarin aus der Maxix-Mine in Brasilien, der vor Jahren immer wieder angeboten wurde. Allerdings war die Farbe nicht beständig, sie verblasste bereits bei Tageslicht, denn offensichtlich hatten diese tiefblauen Aquamarine ihre intensive Farbe nur durch Bestrahlung erreicht.

Die Qualitätsbezeichnung für ebenfalls qualitätiv hochwertige Aquamarine aus Mozambique wird mit Santa-Maria-Africana angegeben. Der größte Aquamarin in Edelsteinqualität der je gefunden wurde kam aus Brasilien. Er hatte ein Gewicht von 110,5 Kilogramm. Aus ihm wurden  Aquamarine für Schmuckstücke mit einem Edelsteingewicht von über 100.000 Karat geschliffen.

Aus dem Aquamarin – dessen Name bei der Farbe Aquamarinblau Pate stand – wird seit jeher schöner Schmuck gefertigt, besonders schön wirken aufeinander abgestimmte Halsketten mit passendem Armband und Ohrringen oder einem Ring mit Aquamarinen.

Thema: Edelsteine 

Hilfe bei Herzerkrankungen

Dienstag, 16. Juni 2009

Ein gesundes Herz schlägt etwa 60- bis 100-mal in der Minute. Für diese Arbeit benötigt das Herz genügend Energie. Diese Energie bekommt das Herz aus der Nahrung, die so umgewandelt wird, dass unser Herz sie verwerten kann. Damit der Motor unseres Herz- und Kreislaufsystemes richtig arbeiten kann müssen bestimmte Nähr- und Mineralstoffe in ausreichende Menge zur Verfügung stehen, sonst kann es zu Herzerkrankungen kommen. Diese Herzerkrankungen können sich auch als Herzrhythmusstörungen äußern. Die Herzrhythmusstörungen empfinden die Patienten als ein Stolpern des Herzens, dieses Stolpern kann auch die Folge von Gefäßveränderungen sein.

Um richtig arbeiten zu können benötigt unser Herzmuskel die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Calcium und Natrium in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Mineralstoffe können das elektrische Potential der Herzmuskelzellen stabilisieren, stehen sie nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, entstehen Herzerkrankungen.

Homocystein ist ein Abbauprodukt unseres Stoffwechsels. Lagert sich Homocystein in den Gefäßen ab, kann es zu Gefäßveränderungen kommen, die dann zu Herzerkrankungen führen können. Erhöhte Blutfettwerte, Stress, Alkohol und das Rauchen können die Ablagerungen in den Gefäßen erhöhen und Herzerkrankungen auslösen.

Bei Herzerkrankungen ist es besonders wichtig, dass dem Herz die Vitamine Folsäure, Niacin, Vitamin B12 und das Vitaminoid Coenzym Q10 zur Verfügung stehen. Damit kann ein erhöhter Homocysteinspiegel abgebaut werden und das Herz gewinnt neue Energie. Herzerkrankungen, die sich in Herzrhytmusstörungen äußern, können durch die ausgewogene Gabe mit den Mineralstoffen Magnesium, Kalium, Natrium und Calcium behandelt werden.

Doch nur mit gesunder Ernährung und Nahrungsergänzung können bestehende Herzerkrankungen meist nicht therapiert werden, daher sollte einer Selbstbehandlung immer der Gang zum Hausarzt und zum Herzspezialisten, dem Kardiologen vorgezogen werden.

Thema: Gesundheit 

Zahnimplantate – was beachten beim Zahnersatz?

Dienstag, 16. Juni 2009

Eine Zahnlücke ist nicht nur unästhetisch anzusehen, sondern sie behindert auch die Kaufunktion. Ein Ersatz für den fehlenden Zahn muss geschaffen werden, was aber ist sinnvoller, eine Brücke oder ein Zahnimplantat? Ein Implantat ist eine Schraube, die meistens aus Titan besteht. Sie wird vom Zahnarzt oder Zahnchirurgen durch einen chirurgischen Eingriff im Kieferknochen verankert. Dort dient sie als Stützpfeiler, auf dem der Zahnersatz befestigt wird. Damit können eine Zahnlücke aufgefüllt oder auch mehrere fehlende Zähne ersetzt werden.

Ob ein Implantat eingesetzt werden kann, muss der Zahnarzt oder Kieferorthopäde entscheiden. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der Patient darf nicht an Wundheilungsstörungen oder Zahnbetterkrankungen  leiden und der Kieferknochen muss ausreichend vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, muss vor Einsetzen eines Implantates ein Knochenaufbau gemacht werden. Entzündungen im Kiefer können zum Abbau des Knoches führen, dadurch kann zu einem Verlust des Implantes kommen.

Um eine Brücke einsetzen zu können, müssen die Nachbarzähne der Zahnlücke abgeschliffen werden. Sind dies noch gesunde Zähne und sind die notwendigen Voraussetzungen im Kiefer erfüllt, wird der Zahnarzt meistens zu einem Implantat raten. Wichtig vor der Entscheidung, ob eine Brücke, herausnehmbare Prothese oder ein Implantat eingesetzt werden, ist eine umfassende Beratung bei einem Fachmann. Nur so kann eine optimale Lösung gefunden werden.

Thema: Gesundheit 

Enzyme kurbeln das Immunsystem an

Dienstag, 16. Juni 2009

Die Enzyme sind die Bausteine des Lebens. Ohne Enzyme kann der menschliche Körper nicht existieren. Es gäbe keine Fortpflanzung und kein Wachstum, unser Blut könnte bei Verletzungen nicht gerinnen und es wäre uns nicht möglich zu atmen.

Die Enzyme werden auch als Regisseure unseres Immunsystems bezeichnet. Die Enzyme sind Biokatalysatoren, die die Fähigkeit besitzen, unsere Immunabwehr anzuregen, zu verbessern und zu regulieren. Enzyme sind an allen Stoffwechselvorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Mit Hilfe der Enzyme ist es möglich, das Immunsystem in einem gesunden Gleichgewicht zu halten, denn es gelingt den Enzymen zum richtigen Zeitpunkt, die Aktivitäten wieder zu drosseln. Dadurch wird verhindert, dass es zu überschießenden Reaktionen des Immunsystems kommen kann. Diese Reaktionen nennt man Autoimmunerkrankungen. Zu den Autoimmunerkrankungen zählen zum Beispiel die chronische Polyarthritis, bestimmte rheumatische Erkrankungen oder die Multiple Sklerose.

Enzyme aktivieren den “inneren Arzt” in unserem Körper. Durch Enzyme werden die Fresszellen aktiver und können infizierte und sogar entartete Zellen besser vernichten. Den Abwehrzellen ist es durch die Enzyme möglich, schädliche Verbindungen zu eliminieren. Körperfremde Eindringliche werden mit Hilfe der Enzyme besser und schneller erkannt und können so auch zügiger vernichtet werden.

Die Enzyme selbst heilen unseren Körper nicht, sondern sie unterstützen umfassend unsere Immunabwehr bei seinen vielfältigen Aufgaben.

Thema: Gesundheit 

Endlich mit dem Rauchen aufhören

Dienstag, 16. Juni 2009

Die Zigarette in der Hand galt noch vor einigen Jahren als “cool”. Heute hat sich diese Einstellung weitgehend gewandelt. Rauchen ist nicht mehr “cool”, sondern “out”. Unzählige Studien haben eindeutig bewiesen, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist und sogar tödlich sein kann. Viele Fälle von Lungenkrebserkrankungen gehen auf das Rauchen zurück. Jeder Raucher weiß wie gefährlich das Rauchen ist, doch die Tatsache wird von vielen ignoriert, weil sie es einfach nicht schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch wie schafft man es, endlich mit dem Rauchen aufzuhören?

Es gibt viele Wege, um vom Rauchen loszukommen, doch kein einziger Weg führt zum Erfolg, wenn der Wille zur Raucherentwöhnung nicht da ist. Deshalb steht an erster Stelle die Frage: Will ich wirklich mit dem Rauchen aufhören? Wenn Sie dies eindeutig mit “ja” beantworten können, sollten Sie diesen Artikel weiterlesen, wenn aus ihrem Innersten aber  ein deutliches “nein” kommt, können Sie aufhören zu lesen und weiter rauchen.

Als erstes sollten Sie nun überlegen, welche Methode Sie anwenden möchten, um mit dem Rauchen aufzuhören. Am schwersten, aber auch am billigsten ist die Radikalmethode: Man rührt einfach keine Zigarette mehr an, man hört schlagartig auf zu rauchen. Dies hört sich einfach an, ist aber wegen der teilweise starken Nikotin Entzugserscheinungen kaum durchzuhalten und auch nicht empfehlenswert. Durch die Entzugserscheinungen kann es zum Beispiel zu Herzklopfen, Schweissausbrüchen, Schwindel, Kreislaufproblemen und Konzentrationsstörungen kommen.

Besser bewährt haben sich so genannte Nikotinersatzpräparate. Sie führen dem Körper zum Beispiel in Form von Kaugummis, Pflastern, Tabletten oder einem Inhaler eine gewisse Menge Nikotin zu, damit sich die Entzugserscheinungen in Grenzen halten. Diese Nikotinersatzpräparate haben den Vorteil, dass dem Körper zwar Nikotin in bestimmter Menge zugeführt wird, aber nicht die giftigen Substanzen, die entstehen, wenn man eine Zigarette raucht (zum Beispiel Teer).

Die Einnahme dieser Nikotinersatzpräparate muss über einen gewissen Zeitraum erfolgen und die Wirkstoffmenge des Nikotins langsam reduziert werden. So gewöhnt sich der Körper an immer weniger Nikotin bis er schließlich ganz davon loskommen kann, indem man keine Nikotinersatzmittel mehr zuführt.

Wenn dieser Zeitpunkt erreicht ist – es Ihnen also gelungen ist mit dem Rauchen aufzuhören – sollten Sie sehr wachsam sein. Das Rauchen einer einzigen Zigarette kann den erkämpften Erfolg wieder zu nichte machen! Das Schlimmste ist nach etwa einem halben Jahr überstanden, doch die Lust auf eine Zigarette hält bei manchen ehemaligen Rauchern ein ganzes Leben lang an.

Thema: Gesundheit